Dankesbrief an Mitglieder und Unterstützer

Allgemein,
04. Oktober 2026

Liebe Mitglieder, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Freundinnen und Freunde,

hinter uns liegen intensive Monate, in denen aus einer Idee Schritt für Schritt ein politischer Bezirksverband wurde. Wenn wir heute zurückblicken, können wir vor allem eines feststellen: Was wir gemeinsam in so kurzer Zeit aufgebaut haben, wäre ohne den Einsatz vieler Einzelner nicht möglich gewesen.

Als wir unseren Bezirksverband Tempelhof-Schöneberg gegründet haben, gab es keine gewachsenen Strukturen, keine eingespielten Abläufe. Strukturen mussten erst entwickelt werden. Was es aber von Anfang an gab, waren engagierte Menschen mit Ideen, Überzeugungen und dem Willen, politische Verantwortung zu übernehmen.

Seitdem ist viel passiert.

Wir haben auf unseren Parteitagen diskutiert, gestritten, gewählt und gemeinsam Entscheidungen getroffen. Wir haben unseren Bezirksverband organisatorisch aufgebaut und unser Bezirkswahlprogramm gemeinsam entwickelt. Viele von Euch haben Vorschläge eingebracht, Texte geschrieben, Änderungen diskutiert und ihre Erfahrungen eingebracht.

Aus vielen Ideen wurde so unser gemeinsames Programm für Tempelhof-Schöneberg!

Dann der Wahlkampf für das Abgeordnetenhaus- und die Bezirksverordnetenversammlung.

Wir haben Unterstützungsunterschriften für die Zulassung des BSW gesammelt, Plakate aufgehängt, Flyer verteilt, Infostände organisiert, Veranstaltungen durchgeführt und unzählige Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern geführt. Viele von Euch waren nach Feierabend, am Wochenende und bei Wind und Wetter unterwegs. Manche haben zum ersten Mal überhaupt an einem politischen Infostand gestanden oder fremde Menschen angesprochen.

Dafür möchten wir Euch von Herzen Danke sagen.

Danke vor allem dafür, dass Ihr nicht nur über politische Veränderung geredet, sondern selbst mit angepackt habt!

Das Wahlergebnis vom 20. September hinterlässt bei uns gemischte Gefühle. Berlinweit haben wir mit 4,7 Prozent den Einzug in das Abgeordnetenhaus denkbar knapp verpasst. Gleichzeitig ist deutlich geworden, dass das BSW aus der Berliner Parteienlandschaft nicht mehr weg zudenken ist. Das BSW kann in 11 von 12 Bezirksverordnetenversammlungen einziehen.

Jetzt beginnt für das BSW ein neues Kapitel.

Jetzt haben wir ein Fundament, auf dem wir aufbauen können.

 

Dieser Wahlkampf und dieses Ergebnis waren eine Gemeinschaftsleistung von uns allen.

An dieser Stelle möchten wir aber zwei Menschen besonders danken:  Christine Scherzinger und Martin Rutsch für ihre bisherige Arbeit in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg. Sie haben dort für uns Verantwortung übernommen, Kontakte aufgebaut, Erfahrungen gesammelt und wichtige Grundlagen geschaffen.

Nun werden diese Kontakte, Erfahrungen und Aufgaben auf die neugewählte Vertretung übergeben. Für Eure geleistete Arbeit sagen wir: Vielen Dank, Christine und Martin!

Unser Dank gilt auch denjenigen, die bereit waren, bei diesen Wahlen persönlich Verantwortung zu übernehmen und für unsere Bezirksliste zu kandidieren:

Marvin Simmons, Michael Farrherr, Dominik Jan Reuther, Christina Brandt, Çiğdem Görülü, Björn Aust, Carsten Summa, René Dieter Falk, Cajus Pietschmann und zuvorderst: Alexander KING. 

Wir danken dir, Alex! DU hast alles gegeben!

Die Wahl ist nicht das Ende unserer Arbeit. Sie ist der Beginn eines neuen Kapitels.

Dazu gehört in den kommenden Wochen eine offene, ehrliche und selbstkritische Auswertung unseres ersten großen Wahlkampfes: Was hat funktioniert? Was müssen wir verbessern? Wo müssen wir professioneller werden? Und, wie schaffen wir es, noch mehr Menschen frühzeitig einzubinden?

Jeder und jede von Euch hat dazu beigetragen, dass wir als Team antreten konnten.

Dabei geht es nicht darum, nach dem Wahlkampf einfach zur Tagesordnung überzugehen. Im Gegenteil: Jetzt müssen wir zeigen, dass die Themen unseres Wahlprogramms nicht nur Forderungen auf Papier waren.

Wir wollen zuhören, konkrete Probleme aufgreifen, Anträge und Initiativen einbringen und für die Menschen in Tempelhof-Schöneberg ansprechbar bleiben. Unsere Infostände, Bürgerdialoge und Veranstaltungen dürfen deshalb keine reinen Wahlkampfinstrumente gewesen sein. Sie sollen Teil unserer politischen Arbeit bleiben.

Das knappe Verfehlen des Abgeordnetenhauses muss uns Mut geben. Es sollte uns darin bestärken, weiterzumachen, unsere Strukturen zu festigen und durch kontinuierliche politische Arbeit Vertrauen aufzubauen.

Denn Vertrauen entsteht nicht erst vier Wochen vor einer Wahl. Vertrauen wächst über Jahre – durch Verlässlichkeit, öffentliche Präsenz und konkrete Arbeit und Projekte im Bezirk.

Angesprochen sind nicht nur unsere Mitglieder, sondern alle, die uns unterstützt haben, ohne Mitglied zu sein. Gemeint sind die Menschen, die unterschrieben, Plakate aufgehängt, Veranstaltungen besucht, Materialien verteilt, mit uns diskutiert oder uns einfach Mut gemacht haben - Wahnsinn, was ihr geleistet habt.

Lasst uns mit Mut, Zusammenhalt und Zuversicht in diese neue Phase gehen. Lasst uns weiterhin miteinander diskutieren, unterschiedliche Auffassungen aushalten und zugleich das Gemeinsame in den Mittelpunkt stellen.

Wir freuen uns darauf, den nächsten Schritt mit Euch gemeinsam zu gehen!

Vielen Dank für Euren Einsatz. Vielen Dank für Eure Unterstützung. Und vielen Dank für Euer Vertrauen.

 Herzliche Grüße

Euer Bezirksvorstand
BSW Tempelhof-Schöneberg

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